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Wenn es eng wird im Blumentopf

Usinger Land. Im Frühjahr wird es lebendig auf der Fensterbank und eng in vielen Blumentöpfen. Die meisten Pflanzen brauchen jetzt frische Nährstoffe und mehr Freiraum für junge Wurzeln. Ein neuer Topf sollte mindestens zwei, gerne auch fünf Zentimeter größer sein. Häufig stehen im Keller, auf dem Balkon oder im Gartenhäuschen alte, benutzte Blumentöpfe herum, die vielleicht genau den richtigen Durchmesser haben. Bevor die Pflanze hier ihr neues Zuhause findet, sollte der Topf gut gereinigt werden. In Wurzelresten oder in verbrauchter Erde können sich Krankheitserreger verbergen, die auf die neue Pflanze übergehen. Dabei muss der Vorgänger nicht sichtbar krank gewesen sein. Einige Schädlinge oder Pilze sind mit bloßem Auge nicht erkennbar, halten sich aber hartnäckig und führen erst später zum Ausbruch der Krankheit. Bei frisch umgesetzten Blumen haben diese dann besonders leichtes Spiel. Die Neuankömmlinge sind noch gestresst vom Umzug und daher nicht sehr widerstandsfähig. Wer kein Risiko eingehen möchte, reinigt seine Pflanzgefäße vor dem Umtopfen mit einer Wurzelbürste und viel heißem Wasser. Je heißer, desto besser, denn Hitze tötet die schädlichen Mikroorganismen ab.