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TAGEBUCH

Freitag, 14. Dezember

In Schmitten ist der Ärger und Streit zwischen dem CDU Mann Karsten Ratzke und dem FWG Bürgermeister Marcus Kinkel schon seit vier Jahren an der politischen Tagesordnung. Nach den jüngsten Äußerungen des Christdemokraten ist dem Rathauschef aber nun endgültig der Kragen geplatzt. Er kündigte nicht nur juristische Maßnahmen bei weiterer Diffamierung des Bürgermeisters an, sondern auch, mit Ratzke nicht mehr weiter politisch zusammen arbeiten zu wollen. Das gelte indes aber nur für Ratzke, nicht so für die übrige CDU.

Anlass für mächtig Ärger war bislang der Ausbau der K 728 zwischen Wehrheim und Pfaffenwiesbach und die damit verbundene Umleitung über Usingen. Besonders das Politduo Bauer/Simon hatten sich durch negativ Schlagzeilen mächtig ins Rampenlicht gesetzt. Doch das hat nun endlich ein Ende, denn ab heute ist die Kreisstraße für die Durchfahrt frei.

Samstag, 15. Dezember

Klirrende Kälte, heiße Getränke und ein romantisches Weihnachtsmarktflair erlebten hunderte von Besuchern am Samstag und Sonntag im Hessenpark. Neben vielen bunten Lichtern, lockten kulinarische Genüsse und heiße Getränke sowie eine bunte Vielfalt auf den großen Marktplatz, wo man dicht gedrängt so richtig in Weihnachtsstimmung kam.

Sonntag, 16. Dezember

Ein dicker Pelz und Pudelmütze konnten am gestern und heute auch auf Hessens höchst gelegenem Weihnachtsmarkt, auf dem Feldberg nicht schaden. Die dritte Neuauflage des Weihnachtsmarktes lockte rund 5000 Besucher auf den Feldberg, wo es sich zwischen den zauberhaften Holzbuden, Lichterketten und Glühweinständen hervorragend bummeln und genießen ließ. Beim Glücksrad der Taunus Zeitung gab’s zudem Plüschtiere und kleine Preise zugunsten der Leberechtstiftung zu gewinnen und natürlich war auch der Weihnachtsmann an beiden Tagen mit von der Partie. Der kam heute ausnahmsweise einmal in Gestalt von ULE Redakteur Uli Müller-Braun, der liebevoll Süßigkeiten an die kleinen Besucher des Weihnachtsmarktes verteilt. Das es auch im kommenden Jahr von dem höchsten Weihnachtsmarkt in Hessen eine Neuauflage geben wird, war am Ende des Tages natürlich schon klar.

Montag, 17. Dezember

Der Streit um die Abfallentsorgungsgebühren in Grävenwiesbach geht in die nächste Runde. Denn von nun an muss sich auch das Verwaltungsgericht mit dem Streit auseinander setzten. Der Grund: Ein Mitglied der Bürgerinitiative hat beim Verwaltungsgericht in Frankfurt eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Hellwig Herber eingereicht. Darin wird dem Rathauschef vorgeworfen, gegen Parlamentsbeschlüsse nicht Widerspruch eingelegt zu haben. Das Recht hat der Bürgermeister, wenn Beschlüsse gefasst werden, die nicht dem Wohle der Gemeinde dienen.

Dienstag, 18. Dezember

Politische Wechsel gibt’s normalerweise nur zu Wahlen, doch in Usingen traute sich nun auch jemand innerhalb der Amtszeit das eigene Parteibuch, das zugegeben vielleicht nur noch in der Erinnerung bestand, gegen ein neues zu tauschen. Dr. Michael Klatt, vormals Fraktionschef der BEU (Bürger für ehrliches Usingen), die sich bekanntlich schon aufgelöst hatte, erklärte nun offiziell seinen Wechsel zur CDU. Denn alleine und ohne Parteiunterstützung, das stellte der neue Christdemokrat klar, sei es schwierig etwas für Usingen zu bewegen. Doch das sollte nicht die einzige Überraschung des Abends sein. Die Fraktionen zeigten sich in der Stadtverordnetenversammlung ungewohnt einstimmig, als es um die Verabschiedung des Haushaltsplan 2008 für die Buchfinkenstadt ging.

Mittwoch, 19. Dezember

Neuigkeiten in Sachen Schulbau gab’s heute von Landrat Ulrich Krebs für Neu-Anspach. So sollen die dringend benötigten Zusatzflächen für die Grundschule Wiesenau in Zusammenhang mit den Erweiterungsarbeiten für die Adolf-Reichwein-Schule (ARS) und die Sanierung der Altbauten der ARS geschaffen werden. Bis 2014 sollen die Arbeiten, so plant es der Kreis derzeit, fertig werden.

Donnerstag, 29. Dezember

Usingens Konditormeister Bernd Keth aus dem Schlosscafé gehört nicht nur zu den prämierten den Landes, sondern auch zu denjenigen, die die besten Bethmännchen machen. Dabei sind die Bethmännchen eigentlich eine Frankfurter Spezialität, die nicht nur als süße Leckerei aus Marzipan mit Mandelknöpfen daher kommt, sondern auch eng mit der Familiengeschichte der Familie Bethmann verknüpft sind.