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TAGEBUCH

Freitag, 20. Juli

Die Freiwillige Feuerwehr Naunstadt reihte sich am Abend in den illustren Reigen der 75-Jährigen ein. Mit dem obligatorischen Festkommers feierten die Brandbekämpfer ihr Jubiläum.

Samstag, 21. Juli

Zum letzten Mal schloss Wiesbachtalhallenwirtin Christina Zingel ihre Gaststätte ab. Am nächsten Tag schon standen die Gäste vor verschlossenen Türen. Nur ein kurzer Abschiedsgruß an der Tür öffnete den Spekulationen in Wehrheim Tür und Tor.

Sonntag, 22. Juli

Glück im Unglück: In unmittelbarer Nähe zur Reitbahn des am Ortseingang von Schmitten-Seelenberg gelegenen Akazienhofes stürzte am Nachmittag um 15.20 Uhr ein 28-jähriger Segelfliegerpilot mit seinem Flugzeug ab. Eine Gruppe von Kindern, die ihren Ausritt genossen, kamen dabei mit dem Schrecken davon. Der Pilot hingegen wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Frankfurter Unfallkrankenhaus gebracht werden.

Montag, 23. Juli

Schreck in der Morgenstunde: Als Schwimmmeister Ralf Pauly gegen 8 Uhr seinen Dienst antrat, musste er feststellen, dass die Vandalen über Nacht im Ludwig-Bender-Bad gehaust hatten. Alles, was nicht niet- und nagelfest war, wurde ins Becken geworfen.

Dienstag, 24. Juli

Die Dorferneuerung in Wehrheim schreitet zügig voran. So wurden jetzt nicht nur 8000 Euro für die Gestaltung der Bocciabahn am Grillplatz investiert, sondern für weitere 11000 Euro soll die Schutzhütte am Grillplatz erneuert und ein Volleyballfeld sowie ein Spielhaus entstehen.

Mittwoch, 25. Juli

Da haben sich die Usinger über die ersten wärmenden Sonnenstrahlen nach vielen tristen Tagen gefreut, doch aus dem Badespaß, den so mancher schon ins Auge gefasst hatte, wurde nichts. Zumindest nicht am Hattsteinweiher, denn dort hat die untere Wasserbehörde des Hochtaunuskreises entschieden, den Weiher wegen des Algenbewuchses nicht mehr zum Baden frei zu geben. Die einzige Chance für die Wassersportler ist die Sonne. UV-Licht nämlich löst das Algenproblem auf natürliche Weise.

Donnerstag, 26. Juli

Wer hätte das gedacht: Schon seit inzwischen 25 Jahren gibt es im Hochtaunuskreis Bioläden und angefangen hat – 1982 – alles in Usingen. Der Naturkostladen Momo in der Neutorstraße war der erste Laden, in dem man sich mit Waren aus kontrolliertem Anbau versorgen konnte.