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Saitensprünge

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Freundschaftlich verbunden ist Mönkemeyer den Mitspielern des Barockkonzerts Andreas Arend, Klaus-Dieter Brandt und Sabine Erdmann. Besonders spannend werde es für ihn aber doch mit Sophia Jaffé und dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz zu spielen. „Das wird eine Premiere“, verrät er. Lampenfieber gehört für Nils Mönkemeyer übrigens, trotz der vielen Konzerte, immer noch mit dazu. „Das äußert sich auch ganz unterschiedlich, mal bin ich ganz ruhig, mal sehr nervös, aber dann beim Spiel bin ich 100 Prozent konzentriert.“

Der besondere Charme in Usingen zu spielen, eine Stadt die er bis jetzt noch nicht kennt, liegt in dem familiären Aspekt. Denn gerade die kleineren Konzertsäle erlauben einen direkteren Kontakt zum Publikum und „ein gemeinsames Erleben.“

Das Musikfest im Taunus erfährt vom 24. August bis zum 1. September seine zweite Auflage. Im Vergleich zur ersten Durchführung 2011 ist Allegro in allen Bereichen gewachsen.

Neun Konzerte verteilen sich auf vier Kommunen im Usinger Land. Mit sechs Veranstaltungen ist die alte Residenzstadt Usingen das Zentrum des Festivals. „Das Angebot von Allegro richtet sich an das gesamte Usinger Land. In diesem Jahr konnten zusätzliche Konzertorte gewonnen werden, so dass der Hochtaunuskreis als Initiator von Allegro seinem Ziel, das gesamte Usinger Land einzubeziehen, ein ganzes Stück näher gekommen ist“, freut sich Landrat Ulrich Krebs. Möglich wurde die Ausweitung des Festivals durch das verstärkte Engagement von Sponsoren und vor allem durch die Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Die künstlerische Leitung des Festivals obliegt Friederike Richter-Wedell (Usingen) und Karl-Werner Joerg (Friedrichsdorf), der auch die organisatorische Leitung inne hat. Veranstalter ist die Agentur Kulturkommunikation aus Friedrichsdorf im Auftrag des Hochtaunuskreises. Alle Konzerte stehen unter dem Motto „Saitensprünge“. Neben der Konzentration auf die Saiteninstrumente liegt ein weiterer programmatischer Schwerpunkt auf der Musik der Romantik.