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Mal den Blutdruck checken?

Usinger Klinik öffnet am 20. März ihre Türen

Geschäftsführerin und Pflegedienstdirektorin Yvonne Dintelmann, Chefarzt Dr. Norbert Schütz und Geschäftsführerin Dr. Julia Hefty (v.l.). Foto: Tatjana Seibt
Geschäftsführerin und Pflegedienstdirektorin Yvonne Dintelmann, Chefarzt Dr. Norbert Schütz und Geschäftsführerin Dr. Julia Hefty (v.l.). Foto: Tatjana Seibt

Usingen. Mit dem Ausbau der geriatrischen Abteilung liegen die Hochtaunus-Kliniken nicht nur im Trend. Sie ermöglichen vor allem eines: Dass man im Usinger Land noch gut in gewohnter Umgebung alt werden, leben und genesen kann. Dabei ist die geriatrische Abteilung einer von vielen Leistungsbausteinen der Klinik, die sich am Sonntag, 20. März, der Öffentlichkeit vorstellen möchte.

In der Zeit von 10 bis 16 Uhr steht die Klinik ausnahmsweise auch mal allen offen, die keine Not haben, sondern sich einfach nur über das Leistungsspektrum informieren möchten.

Was macht diese Abteilung eigentlich, die erst Menschen ab dem 60. Lebensjahr aufnimmt? „Wir versuchen den Ist-Zustand so gut wie möglich vor der Erkrankung wieder herzustellen“, schildert Dr. Norbert Schütz, Chefarzt der allgemeinen inneren Medizin die Aufgabe. Oftmals seien die Menschen mehrfach erkrankt. Innerhalb der Geriatrie wird sich intensiv um die Menschen gekümmert, „und das in seiner Ganzheitlichkeit.“

Dafür stehen der Abteilung eine Vielzahl von Behandlungskräften zur Verfügung, die teilweise intern, teilweise auch von außerhalb in die Klinik kommen. Dabei wird auch der Wohnzustand und das Umfeld vor und nach der Erkrankung betrachtet. Die durchschnittliche Verweildauer liege zwischen zwei bis drei Wochen. Die Nachfrage und der Bedarf sind sehr groß. Aktuell bietet die Abteilung 30 Plätze, die voll belegt sind.

Zum Tag der offenen Tür präsentiert sich die Klinik auch mit der Inneren und chirurgischen Abteilung, aber auch mit den neuen Bereichen Nephrologie und Rheumatologie im Haus. Dass eine Klinik kein abgeschlossenes Gebilde ist, zeigt sich an den verschiedenen Bereichen, die sich an das Behandlungszentrum anschließen. Diabetologie, Sanitätshaus, VDK, Malteser Hilfsdienst, Förderverein, Grüne Damen und Klinikseelsorge sind einige weitere Bausteine um den Menschen genesen zu lassen.

Neben Besichtigungen gibt es auch Mitmach- und Aktionsangebote von einer Operation mit der Schlüssellochtechnik am Modell bis hin zu Blutdruck- und Blutzucker-Messung und einem kleinen Gesundheitscheck in der Zeit von 10 bis 16 Uhr.