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Jede Stimme zählt!-50 Jahre Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): Fünf junge Leute starten Unterstützungsaktion für die Natur im Hochtaunuskreis.

Wehrheim. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des BUND sind in den nächsten Wochen fünf junge Leute im Kreisgebiet unterwegs, um allen Mitbürgern den Natur- und Umweltschutz-Gedanken näher zu bringen und für eine Unterstützung für den BUND und seinen Ortsgruppen im Hochtaunus zu werben.

Zur Vorbereitung dieses Einsatzes trafen sich Vorstandsmitglieder der BUND-Kreisgruppe Hochtaunus mit den Studenten zu einem Arbeitsfrühstück in Wehrheim und berichteten über die Schwerpunkte der Naturschutzarbeit in den einzelnen BUND-Ortsgruppen.

„Wir wollen mit dieser Aktion direkt auf die Menschen zugehen und ihnen unsere jahrzehntelange geleistete Arbeit persönlich vorstellen. Es geht darum, die Bevölkerung vom Nutzen unserer ehrenamtlichen Arbeit für Mensch und Natur in unserem schönen Landkreis zu überzeugen“, so Claudia von Eisenhart Rothe, Vorsitzende der BUND-Kreisgruppe im Hochtaunus. Die Bürger werden aufgerufen, sich für den lokalen und überregionalen Umweltschutz zu engagieren.

„Mit einer Mitgliedschaft beim BUND kann man mithelfen, die BUND eigenen Jugendbildungsprojekte und Kindergruppen zu unterstützen und an einer Vielzahl von Exkursionen und Führungen zu den Themen Fledermäuse, Schmetterlinge, Pflanzen, Wald oder Pilzen bis hin zu Wasserorganismen und besonderen Vogelführungen teilnehmen. Wir wollen, dass alle auch selbst aktiv vom Umweltschutz profitieren können“, so die Kreisvorsitzende weiter.

Der BUND vertrete jedoch nicht nur den „schönen Naturschutz“, sondern sei auch bereit, für den Erhalt von Natur- und Umwelt qualifiziert zu streiten, beispielsweise durch Sachverständigen-Gutachten. Die Beratung von Bürgerinitiativen und anderen engagierten Bürgergruppen gehöre deshalb zur täglichen Praxis. Von Eisenhart Rothe: „Das unterscheidet uns von anderen Umweltverbänden.“

Die BUND-Vorsitzende wünscht sich deshalb einen großen Mitgliederzuwachs in den Gemeinden des Hochtaunuskreises. Schon jetzt stehen mehr als 1100 Menschen im Landkreis hinter dem BUND, der sich seit vielen Jahren auch um den Amphibienschutz bemüht.

Die Werber sind von Montag bis Samstag von 12 bis 21 Uhr unterwegs und an ihren BUND T-Shirts und Pullovern zu erkennen. Sie tragen Mitarbeiterausweise mit sich. Bargeldspenden werden keine entgegengenommen. Die jungen Studenten werden über die Projekte und die Arbeit des BUND informieren und um dessen Unterstützung als Fördermitglied bitten. Weitere Infos unter www.bund-hochtaunus.de.