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Hochwasserschutz

Enge Kooperation zwischen Hochtaunuskreis, der Stadt Frankfurt und dem Wetteraukreis

Der Erlenbach bei Wehrheim
Der Erlenbach bei Wehrheim

Hochtaunus. Der Hochtaunuskreis, die Stadt Frankfurt und der Wetteraukreis haben in enger Kooperation den Hochwasserschutz am Erlenbach neu geregelt. Die neue Hochwasserdienstordnung soll als Prävention für den Ernstfall dienen, da gerade der Erlenbach durch veränderte Niederschlags- und Abflussereignisse von eventuellem Hochwasser betroffen ist.

„Wir freuen uns, mit der Hochwasserdienstordnung für den dezentralen Hochwasserdienst des Erlenbachs (HWDO) eine Möglichkeit gefunden zu haben, Gefahren durch Steigen des Wasserspiegels frühzeitig erkennen zu können. Das Meldesystem sorgt dafür, dass ein etwaiges Risiko frühzeitig erkannt wird und somit vorgesorgt werden kann“, so der Erste Kreisbeigeordnete Uwe Kraft.

Der Erlenbach reicht von seiner Quelle in Neu-Anspach über das Frankfurter Stadtgebiet bis hin zur Mündung in die Nidda bei Bad-Vilbel Massenheim und durchzieht so den Hochtaunuskreis. Er führt nicht nur verschiedene Fischarten mit sich, sondern hat auch dafür gesorgt, dass sich an seinem Lauf – vorwiegend im Bereich des Köppener Tals – im Laufe der Historie mehrere Mühlen angesiedelt haben. In enger Zusammenarbeit zwischen den beiden Landkreisen und der Stadt Frankfurt am Main erarbeitete man die Dienstordnung, um geänderten Niederschlags- und Abflussszenarien entgegenzuwirken und eine funktionierende Prävention für den Ernstfall zu erarbeiten. „Ergänzend zu dem technischen Hochwasserschutz haben wir mit der Hochwasserdienstordnung ein funktionierendes System entwickelt, das Mensch und Natur im Notfall schützen soll“, meint der Erste Kreisbeigeordnete abschließend.