Veröffentlicht am

Gegen den Hessen-Trend

Weniger Windpocken im Hochtaunus

Usingen. In den ersten sieben Wochen des Jahres hat sich in Hessen die Zahl der Windpocken-Infektionen im Vergleich zum Vorjahr um rund 42 Prozent erhöht. Im Hochtaunuskreis sind dagegen weniger Fälle registriert worden. Während es im Vorjahr zu dieser Zeit vier Fälle waren, gab es jetzt nur zwei gemeldete Erkrankungen. In Hessen stieg die Zahl von insgesamt 205 im Vergleichszeitraum des Jahres 2015 auf nunmehr 291. Die DAK-Gesundheit erinnert mit Blick auf die Zahlen des Robert-Koch-Instituts daran, wie wichtig es für Kinder ist, sich konsequent impfen zu lassen.

„Windpocken-Viren werden meist durch Husten und Niesen übertragen“, sagt Erhard Waldmann von der DAK-Gesundheit in Usingen. „Eine Ansteckung kann auch durch die Flüssigkeit aus den Bläschen des Hautausschlags erfolgen.“ Darin seien sehr viele Viren enthalten. Da diese lange Zeit in der Luft schweben, können sie sprichwörtlich durch den Wind Infektionen über große Entfernungen verbreiten – wodurch der Name „Windpocken“ entstanden sei. Ein bis drei Wochen nach einer Ansteckung kommt es meist zu Fieber und Abgeschlagenheit. Es folgt ein Hautausschlag mit Bläschen. Dieser beginnt im Gesicht und am Körper, setzt sich anschließend an Armen und Beinen fort. Die Bläschen jucken stark, heilen nach ein bis zwei Wochen ab und hinterlassen keine Narben.

Der Impfschutz von Kindern wird im Rahmen der Vorsorge-untersuchungen vom Kinderarzt überprüft. Die DAK-Gesundheit rät allen Eltern, diese kostenfreien Untersuchungen in Anspruch zu nehmen. Die Kunden der Krankenkasse können sich kostenfrei an die Untersuchungstermine erinnern lassen. Zusätzliche Infos zum Thema Impfen gibt es unter www.dak.de/impfen.