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Besondere Auszeichnung

Hochtaunus. Das Hygienemanagement in den Hochtaunus-Kliniken hat das Gütesiegel des „MRE-Netz Rhein-Main“ erhalten. Das MRE-Netz Rhein-Main ist ein Zusammenschluss von 250 Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Altenpflegeheimen, Rettungsdiensten und etwa Arztpraxen mit dem Ziel, der Entstehung und Verbreitung multiresistenter Keime entgegenzuwirken und die Behandlung und Rehabilitation von MRE-Patienten zu verbessern.

Die Hochtaunus-Kliniken arbeiten seit mehr als zwei Jahren aktiv im Netzwerk mit. Mit der Verleihung des Siegels wird unter anderem eine gute Hygieneorganisation in den Einrichtungen mit Schulungen und Fortbildungen zu antibiotikaresistenten Erregern sowie die Umsetzung sachgerechter Hygienemaßnahmen, insbesondere gute Händehygiene und -desinfektion, ausgezeichnet. Das MRE-Netz vergab dieses Siegel anlässlich seines dreijährigen Bestehens erstmals an 25 Krankenhäuser und 15 Altenpflegeheime.

„Das Thema Krankenhaushygiene hat in den Hochtaunus-Kliniken eine hohe Priorität“, betonte Geschäftsführerin Dr. Julia Hefty: „Wir haben die notwendigen Strukturen geschaffen, um eine Vorreiterrolle im Hygienemanagement einzunehmen und setzen die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes vollumfänglich um. Alle hygienerelevanten Daten werden in unseren Kliniken täglich erfasst und dokumentiert, wir legen großen Wert auf präventive Maßnahmen, um Infektionen mit Krankenhauskeimen zu verhindern. Und als eines der wenigen Krankenhäuser in Deutschland haben wir nicht nur hygienebeauftragte Ärzte und Pflegekräfte, sondern auch einen eigenen Hygienefacharzt, der sich ausschließlich um die Hygiene in unseren Kliniken kümmert.“

Außer beim MRE-Netz Rhein-Main sind die Hochtaunus-Kliniken auch Mitglied der deutschlandweiten Initiative KISS (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System) und des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und nehmen seit Jahren an der „Aktion Saubere Hände“ teil.