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Auf Räubers Spuren

Hochtaunuskreis. Durch die Zusammenarbeit der beiden Landkreise und dank des besonderen Engagements der Taunus Sparkasse und des Naturparks Hochtaunus kann die Teil-Zertifizierung des Wanderweges „Schinderhannes“ beginnen.

„Mit dem gemeinsamen Wanderweg wird ein tolles touristisches Angebot für alle Wanderfreunde umgesetzt, das eine sehr abwechslungsreiche und einzigartige Landschaft zu bieten hat“, verspricht Main-Taunus-Landrat Michael Cyriax, der zugleich Verwaltungsratsvorsitzender der Taunus Sparkasse ist.

Unterstützt wird das kreisübergreifende Projekt durch die Taunus-Sparkasse mit einem Betrag von 17000 Euro. „Wir lieben die Region und ihre einzigartige Natur liegt uns am Herzen“, sagt Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse.

Der Naturpark Hochtaunus ist Träger des Projektes und hat die Wanderstrecke konzipiert. Die Idee dabei: Der Taunus wird als ganze Region gesehen und verbindet den Vordertaunus mit dem Usinger Land. Für die Zertifizierung vorgesehen ist eine 35 Kilometer lange Strecke, die von Kelkheim bis ins Weiltal führt. Der Schinderhannespfad deckt als Wanderweg im Taunus die gesamte typische Landschaftsstruktur der Region ab und bietet eine unbegrenzte Erlebnisvielfalt. Die Wege führen an Streuobstwiesen, Acker- und Wiesenflächen, Wald und Felsen vorbei. Unterwegs kreuzt der Schinderhannespfad in Glashütten den Limeserlebnispfad, den ersten Qualitätswanderweg im Taunus. „Neben dem Limeserlebnispfad gibt es nun einen zweiten zertifizierten Wanderweg im Taunus“, freut sich Hochtaunus-Landrat Ulrich Krebs. Damit werde auch der Tages- und Wochenendtourismus gestärkt.

Der „Schinderhannespfad“ besitzt eine Gesamtlänge von 184 km. In der Teil-Zertifizierung wird in einem ersten Schritt der Wanderweg von Kelkheim bis in das Weiltal zertifiziert. Das Projekt startet am Gimbacher Hof in Kelkheim und führt durch den Wald an Lorsbach vorbei, über den Kaisertempel nach Eppstein. Von Eppstein geht es nach Eppenhain zum Atzelbergturm. Kurz nach Eppenhain führt der Wanderweg über die Kreisgrenze in den Hochtaunuskreis.

Weiter geht es über Schloßborn nach Glashütten: Von dort läuft der Schinderhannespfad bis zum Roten Kreuz auf einem Teilstück des Limeserlebnispfades.

Vom Roten Kreuz geht es vorbei an Oberreifenberg über Seelenberg und Treisberg bis zur Landsteinermühle. Hier besteht eine Anbindung an den Weiltalweg.