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Wenn’s einschlägt

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Der ist aktuell zwar nur für bestimmte Gebäudearten Pflicht, wie zum Beispiel Häuser mit einer Höhe von über 20 Metern oder in exponierter Lage. Jedoch machen immer mehr Versicherungen ihre Entschädigungsleistungen von der Installation eines Blitzschutzes abhängig.

Geht bei einem Sturm ein Fenster zu Bruch und ruiniert dabei zum Beispiel die Ledergarnitur, ist das ein Fall für die Hausratversicherung. Denn neben den Standardleistungen wie Einbruch-, Brand- und Leitungswasserschäden, kommt sie auch bei Sturmschäden an Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen auf. Auch hier ist ein Schutz vor Überspannungsschäden ratsam.

Und hier noch ein paar Tipps zum richtigen Verhalten während eines Gewitters.

Fenster, Roll- und Fensterläden verschließen, Wasserrohre und andere Leitungen aus Metall nicht anfassen, bei Computern, Stereoanlagen und anderen technischen Geräten den Netz- und Antennenstecker ziehen, nicht duschen oder baden und möglichst nicht telefonieren.

Wer unterwegs ist und nicht rechtzeitig in einem Gebäude Zufklucht findet, sollte sich in einen Graben oder eine Mulde hocken und dabei die Füße dicht aneinander stellen und mit den Armen umgreifen. Außerdem den Regenschirm ablegen, das Fahrrad oder Motorrad zur Seite stellen und einen Mindestabstand von drei Metern einhalten. Das gilt auch für Masten und frei stehende Bäumen. Außerdem gilt: In Schwimmbädern oder an Seen sofort das Wasser verlassen und auf Sportplätzen niemals unter einem Unterstand aus Metall Schutz suchen. Wenn dann im Auto.