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TAGEBUCH

Freitag, 22. Januar

Zu viel getrunken, einen Unfall gebaut und dann auch noch mit 1,9 Promille geflüchtet ist in der Nacht ein 20-Jähriger in Neu-Anspach. In der Taunusstraße kam er ins Rutschen, prallte auf zwei Fahrzeuge und machte sich aus dem Staub. Dann folgte ein bisschen „Hänsel und Gretel“. Die verlorene Kühlerflüssigkeit führte die Polizei schnurstraks zum flüchtigen Täter.

Samstag, 23. Januar

Ebenfalls zunächst angekratzt und sich dann aus dem Staub gemacht hat sich ein Unbekannter, der auf dem Lidl-Parkplatz in Neu-Anspach einen Peugeot 207 beschädigte. Der Sachschaden: 300 Euro. Die Polizei ermittelt.

Sonntag, 24. Januar

Kurz und knapp hat Andrea Nahles, Generalsekretärin der SPD während der Neujahrsempfangs die schwarz-gelbe Regierung verbal abgewatscht und heftig kritisiert. Besonders die FDP hatte Nahles dabei im Visier. Diese würde dem Wort Hotel-Lobby eine ganz neue Bedeutung geben. Bundespolitische Themen waren wichtiger als kommunale, das zeigte sich in der Rede der Generalsekretärin deutlich. Eine kleine Aufmunterung in Richtung Birgit Hahn gab’s dann aber doch. Die bewirbt sich bekanntlich derzeit um das Amt des Bürgermeisters. Applaus gab’s am Ende erwartungsgemäß von allen Genossen, die sich auf der Saalburg versammelt hatten.

Montag, 25. Januar

Lange hatte der Waldkindergarten Wichtelland Pfaffenwiesbach mit sich und den zuständigen Stellen um verlängerte Öffnungszeiten gerungen. Doch wie die Jahreshauptversammlung ergab, wird es außer einer Stunde mehr bei der Halbtagsbetreuung bleiben. Schade für die interessierten Eltern, doch mehr sei, so der Vorsitzende Karl-Matthias Groß, für einen ausschließlich von Eltern getragenen Verein, „einfach nicht machbar“.

Dienstag, 26. Januar

Die weiße Pracht hält derzeit Autofahrer und den öffentlichen Nahverkehr in Atem. Immer wieder kommt es zu Unfällen und Verspätungen. Manche Linien wie beispielsweise die 62 zwischen Weilrod – Cratzenbach und Neu-Anspach fiel sogar komplett aus. Fahrgäste warteten streckenweise vergeblich auf Buslinien im Hochtaunuskreis.

Mittwoch, 27. Januar

Nun also doch: Sah es bislang so aus, als würde es in Usingen lediglich ein Duell um das Amt des Bürgermeisters geben, welches von CDU und SPD ausgetragen wird, hat die FDP nach einem vor und zurück nun doch Wolfgang Niedenhoff als Kandidaten benannt. Damit ist er der dritte Anwärter neben Birgit Hahn (SPD) und Steffen Wernard (CDU), der gerne auf den Sessel des verabschiedeten Bürgermeisters Matthias Drexelius (CDU) hoffen. Dieser hatte bereits am Montag seinen letzten Arbeitstag und macht sich nun täglich auf nach Frankfurt zum Planungsverband.

Donnerstag, 28. Januar

Wilde Gerüchte kursierten dieser Tage in der Buchfinkenstadt. Angeblich soll es zu dem Kandidaten-Trio noch einen weiteren, unabhängigen Kandidaten geben. Und zwar keinen geringeren als den Ehrenstadtbrandinspektor Heinz Dienstbach. Wie vertrauliche Quellen berichten, soll sich Dienstbach auch schon die Wahlunterlagen im Bürgerbüro abgeholt haben. Das führte natürlich schnell zu Spekulationen, ob sich Dienstbach nun auch noch in den Wahlkampf einschalten will. Doch Dienstbach selbst hat die Gerüchte bereits wieder dementiert. Bei der Beschaffung der Unterlagen sei es lediglich um eine verlorene Wette gegangen. Ernsthafte Absichten als Unabhängiger in den Wahlkampf zu ziehen sind zumindest nicht bekannt.