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Nun kommt der ULE-Mann langsam ins Schwitzen – Michael Nungässer als Probant einer Bluthochdruckstudie (Teil 3):

Neu-Anspach. Die dritte Woche läuft. Den Circle ziehe ich mittlerweile alleine durch, auch wenn es dadurch etwas langweiliger ist. Trotzdem findet aber immer einer der Trainer den Weg zu mir, um zu schauen, dass ich die Kraftübungen auch richtig durchführe. Das Beste: Ich fühle mich hinterher richtig gut. Durch eine langsame Steigerung der Gewichte ist die Belastung so gegeben, dass ich gut ins Schwitzen komme, ohne überfordert zu sein.

In dieser Woche führte ich mein erstes Venentraining durch. Für mich ist der „Vacu-sport“ nichts Neues. Ich hatte vor circa einem Jahr das Vergnügen, ihn bei der Neuvorstellung im Vital zu testen (ULE berichtete). So konnte ich auch gleich loslegen. Das Ganze ist recht unkompliziert, da man sich nicht extra umziehen muss. Man legt die Schuhe und den Gürtel ab, legt sich in die Röhre und verschließt sie luftdicht. Christian stellte die Dauer der Unterdruckphasen ein, die je nach sportlicher Einschätzung variiert. Die Ansaugstärke liegt bei 40 mbar, dauert jeweils sieben Sekunden mit einer Pause von fünf Sekunden. Die Maschine läuft 30 Minuten. Man kann dabei entspannt Zeitung lesen oder ein bisschen einnicken, denn das Gerät schaltet sich nach der eingestellten Zeit von alleine ab. „Vacusport“ steigert die Mikrozirkulation des Kapillarsystems, sprich: die Durchblutung. Es dient nicht nur der Regeneration nach sportlicher Betätigung bzw. der schnelleren Regeneration bei Muskelverletzungen und Blutergüssen, sondern senkt auch langfristig den Blutdruck. Die aufstrebenden Fußballmannschaften der TSG Hoffenheim nutzen dieses Gerät ebenfalls; offensichtlich sehr erfolgreich, wie man an den Ergebnissen in der Bundesliga sieht.

Am Abend arbeitete ich an meiner Ausdauer. Coach Christian riet mir dazu, da mein Ruhepuls nach Anstrengung noch zu hoch sei, was auf mangelnde Fitness zurückzuführen ist. Aber mein Blutdruck sinkt. Nach dem Sport habe ich teilweise Werte von 130/82mmHG. Das sind Werte, die mich motivieren. In den nächsten Wochen warten noch das autogene Training, der „Ionocare“ und der „ZhenDong“. Ich bin gespannt.