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Nochmal eine Schippe draufgelegt – Michael Nungässer als Probant einer Bluthochdruckstudie (Teil 5):

Neu-Anspach. Das letzte Wochenende war das bisher unangenehmste. Wie angekündigt, legte ich eine Schippe drauf und steigerte die Gewichte beim Zirkeltraining. Da es aber auch im Kreuz zwickte, klärte mich Coach Christian Mieß auf: „Durch vermehrtes Sitzen und Autofahren verkümmert die Rückenmuskulatur. Gerade große Menschen leiden vermehrt unter Rückenbeschwerden mangels Bewegung. Ich empfehle den Rückenstrecker.“ „Okay!“, dachte ich mir. „Sieht ja harmlos aus“. Ich legte mich bäuchlings in die Schräge, fixierte meine Fersen so, dass sich die Beine nicht bewegen können und beugte mich nach unten. Die Arme winkelte ich an und los ging es. „Sit-Ups“ verkehrt herum. Logisch, dass das die Rückenmuskulatur beansprucht. Ich machte solange, bis es leicht weh tat. Allerdings spürte ich die Belastung nicht im Rücken, sondern im hinteren Oberschenkelbereich. „Dass die Oberschenkel beansprucht werden, liegt an den verkürzten Muskeln dort“ erklärte Christian. Natürlich vom vielen Sitzen. Ich hängte noch einen zweiten und einen dritten Durchgang dran und kam ganz schön aus der Puste. Soweit fühlte ich mich pudelwohl, und auch meine Rückenschmerzen waren passé. Doch das böse Erwachen kam knappe 24 Stunden später. Ich hatte einen gehörigen Muskelkater in den hinteren Oberschenkeln, direkt über den Kniekehlen. Nachdem meine Frau mich fragte, warum ich laufen würde als hätte ich einen Stock im Rücken, gab ich klugschwätzerisch zur Antwort: „Meine Muskeln waren verkürzt und ich habe sie jetzt gestreckt. Das kommt vom vielen Sitzen.“ Erst am Montag kam die Linderung. Doch an Training war nicht zu denken. Also legte ich eine Schicht Regenerationstraining auf dem Vacusport ein. Erst am Mittwoch fuhr ich mit dem Programm fort und das problemlos. Auch das Rücken-training wiederholte ich und nutzte erneut den Vacusport. Diesmal fügte ich zeitgleich „Ionocare“ hinzu. Dabei bekommt man eine Atemmaske aufgelegt. Die „Ionocare-Methode“ nutzt den natürlichen O2-Gehalt der Atemluft. Von Schmutzpartikeln, Viren und Bakterien gereinigt, reichert das Gerät vollautomatisch diesen Sauerstoff um ein Vielfaches mit Energie an, die die direkte Passage in die Zellen ermöglicht. Auf diese Weise bekommt der Stoffwechsel das, was er braucht: die Kraft von aktivem Sauerstoff. Beim Blutdruckmessen zeigt sich ein eindeutiger Trend. Während der erste Wert nach dem Training immer niedriger ist als unmittelbar davor, bleibt der zweite Wert konstant. Das aber mittlerweile auf niedrigem Niveau. Mit knapp 82mmHG bin ich meinem Ziel schon sehr nahe.

Ab nächster Woche lege ich den Schwerpunkt auf mehr Entspannung. Aber hoffentlich muss man dabei nicht soviel Sitzen, der verkümmerten Muskeln wegen…