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Mehr als 5000 Unfälle

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Zum zweiten Mal in den letzten zehn Jahren wurde die Marke von 600 Unfällen überschritten. „Bereits in den vergangenen Jahren ist es uns gelungen in bisherigen Projekten mit Blinkern, Reflektoren und Duftzäunen dem Wildwechsel entgegenzuwirken“, berichtet Erster Kreisbeigeordneter Uwe Kraft und fügt hinzu: „Die gängigsten Problemstellen für Wildunfälle stellen nach wie vor dichte Waldbereiche oder Wald-Feld-Grenzen dar. Hier gilt es weitere Handlungsgrundlagen mit der Jägerschaft zu erarbeiten, damit Wildunfälle vermieden werden.“

Auffallend zu berichten ist auch, dass der Anteil der Unfälle mit der Ursache „nicht angepasste Geschwindigkeit“ bei zunehmender Schwere der Unfallfolgen steigt. So ist bei dem Gesamtunfallaufkommen jeder zehnte Unfall darauf zurück zu führen. Bei Unfällen mit Personenschaden ist es bereits jeder fünfte Schadensfall.

Die Erfahrung zeigt auch, dass Ablenkungen der Verkehrsteilnehmer stark zu Unfällen beitragen: Die immer weiter zunehmende Nutzung von mobilen Endgeräten ist – so die Polizei – Ursache zahlreicher Unfälle.