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AST gibt’s jetzt auch im Abonnement – Fahrplanwechsel 2010: Linien optimiert, Nachtbus und AST-Service

Usinger Land. Während Schüler in Frankfurt wegen der hohen Preise im öffentlichen Personennahverkehr auf die Straße gingen, konnten sich die Menschen im Hochtaunuskreis nach dem Fahrplanwechsel schon mal mit den Neuigkeiten vertraut machen. Der Verkehrsverband Hochtaunus hat das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs im Hochtaunus ausgeweitet und auf die Belange der Nutzer eingestellt.

Zudem wurde die Kommunikation in den vergangenen Monaten erheblich ausgebaut.

Was neu ist?

Die Linie n34 wird in den Nächten auf Samstag und Sonntag sowie vor Feiertagen und an Silvester mit jeweils drei Fahrten das Usinger Land mit Bad Homburg verbinden. Von Bad Homburg aus besteht der Anschluss nach Frankfurt. Zudem wurden bestehende Linien optimiert, um ihr Potenzial zu erweitern. Die sogenannte „Feldberglinie“, die Linie 57, wird mit verbesserter Linienführung und verbesserten Anschlüssen zukünftig zweistündlich unter der Woche und stündlich am Wochenende die U 3 Hohemark über Königstein Bahnhof und Königstein Mitte mit Niederreifenberg und Oberreifenberg verbinden. Bei der Linie 84 (Stadtbus Königstein) wurde mit dem Fahrplanwechsel das Kurbad stündlich an den Nahverkehr angebunden.

Im Anrufsammeltaxi-Verkehr (AST) brachte der Fahrplanwechsel einen neuen Service. So können erstmals alle AST-Fahrten auch im Abonnement reserviert werden. Die Kundinnen und Kunden müssen diesen Wunsch bei der Bestellung am Telefon angeben, erhalten dann eine schriftliche Bestätigung, die unterschrieben an den jeweiligen Dienstleister geschickt wird. „Die Anrufsammeltaxis bieten gerade in dünn besiedelten Regionen eine Möglichkeit, zu Tarifen des Nahverkehrs Taxiqualität zu genießen. Diesem Service gilt auch weiterhin unser Augenmerk“, so Krebs. Ab April folgt dann eine einheitliche Rufnummer.

Weitere Fahrplananpassungen konzentrieren sich auf Verbesserungen hinsichtlich Busanbindungen an die Taunusbahn, Anbindungen von Schulen und Kapazitätsänderungen. So werden beispielsweise bei der Taunusbahn in den Morgenstunden gezielt großvolumigere Fahrzeuge eingesetzt. Auch wurde dem Wunsch einer guten Anbindung von Gemeinden zu Einkaufsmöglichkeiten Rechnung getragen.

„Nur im regelmäßigen Austausch zwischen Nutzern und Anbietern kann das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs optimal aufgestellt werden und Akzeptanz finden“, ist sich Landrat Krebs sicher.

Im Juli wurde erstmals in der Geschichte des VHT ein Kundenbeirat eingerichtet. Verschiedene Fahrgastgruppen, darunter Berufstätige, Eltern/Schüler, Fahrgastverbände, werden über den Nahverkehr informiert, und ihre Wünsche und Vorstellungen werden abgefragt. In diesem Kreis werden auch neue Ideen vor der Markteinführung diskutiert und getestet. Mit den Schulen im Usinger Land sind regelmäßige Treffen vereinbart. Hierbei werden aktuelle Anliegen ebenso wie auch längerfristige Themen, beispielsweise die Harmonisierung von Schulanfangszeiten und Fahrplänen, besprochen.

Zum Fahrplanwechsel hat im Übrigen die erste Kundenzeitschrift des VHT – die RMVmobil VHT-Ausgabe – über alle wesentlichen Änderungen und Belange im öffentlichen ´Personennahverkehr informiert.